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ARBÖ Radmarathon 2015!

05.Juli 2015

Der Teufel in Not: ARBÖ startet Spendenaktion!

Das deutsche Radsport-Original „El Diablo“, alias Didi Senft, kämpft mit finanziellen Turbulenzen. Seine kultigen Auftritte, wie zum Beispiel bei der Tour de France, droht das Aus. Nun greift der ARBÖ-Österreich dem legendären Teufel unter die Arme und startet eine Spenden-Aktion.

Eine professionelle und rasche Pannenbehebung bildet das Kerngeschäft des österreichischen Autofahrerklubs ARBÖ (Auto-Motor-Radfahrer-Bund Österreichs). Doch diesmal kümmert sich der ARBÖ um eine ganz spezielle „Panne“: Es geht um eine soziale Schieflage, die der ARBÖ gemeinsam mit seinen Mitgliedern und allen heimischen Radsportfans wieder etwas zurechtrücken möchte. Und in diese soziale Schieflage geschlittert ist ein ganz Großer des Radsports: Didi Senft, alias „El Diablo“. Seit 1993 gehört der gebürtige Berliner zum festen Inventar des internationalen Radsportgeschäfts. Als Teufel verkleidet – daher der Beiname „El Diablo“ - feuert der leidenschaftliche Radsportfan weltweit die Rennfahrer bei fast allen großen Radrennen an. Legendär sind seine Auftritte bei der Tour de France, wo der mittlerweile knapp 63-Jährige regelmäßig an den Etappen-Enden die Radprofis bejubelt und begeistert seinen Dreizack schwenkt.

Senft ist auch Stammgast beim ARBÖ-Radmarathon in Bad Kleinkirchheim. Auch heuer ist der Deutsche wieder mit seinem bekannt schrulligen Campingbus nach Kärnten gereist, um die Teilnehmer des Spektakels zu Höchstleistungen zu treiben. Bei diesem Besuch offenbarte ein sichtlich geknickter Senft OK-Chef Norbert Unterköfler in einer ruhigen Minute, dass der Marathon in Kärnten wohl eine seiner letzten Fanreisen sei, weil er sich den in die Jahre gekommenen Campingbus ganz einfach nicht mehr leisten könne. Der Grund für den finanziellen Engpass ist simpel: Senft hält sich mit einem äußerst bescheidenen Einkommen über Wasser und ist – was vielfach leider auch schamlos ausgenützt wird – viel zu schüchtern, um für seine originellen Auftritte Geld zu verlangen.

Für OK-Chef Unterköfler und Kärntens ARBÖ-Geschäftsführer Thomas Jank war sofort klar: Ist der Teufel in Not, ist wirklich Feuer am Dach! Gemeinsam wurde dieser Tage nun via Homepage und Facebook-Seite des ARBÖ-Radmarathons eine Spenden-Aktion für Senft gestartet, die das Ziel verfolgt, genügend finanzielle Mittel aufzutreiben, damit die deutsche Radsportlegende seinen Campingbus behalten und so auch weiterhin gern gesehener Gast bei allen großen Radsportveranstaltungen in Europa sein kann. „Didi ist nicht nur ein schillerndes Original in der Radsportszene, sondern auch ein ganz liebenswerter Mensch, den seine Gutmütigkeit aus dem Sattel zu werfen droht. Ich denke, diese Panne müsste mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung zu beheben sein“, so Kärntens ARBÖ-Chef Thomas Jank. Dafür, dass jeder Euro, der gespendet wird, eins zu eins Senft zu Gute kommt, legt der OK-Chef des ARBÖ-Radmarathons, Norbert Unterköfler, seine Hand ins Feuer: „Wir haben ein Treuhandkonto eingerichtet, das von Rechtsanwalt Roland Olsacher gemäß den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen verwaltet wird. Da sind wir natürlich teuflisch korrekt.“

Begeistert von der Teufl-in-Not-Initiative zeigt sich auch Österreichs ehemaliger Top-Radprofi und mehrmalige Tour-de-France-Starter Peter „Paco“ Wrolich: „Didi hat mit seiner Leidenschaft und mit seiner Begeisterung dem Radsport in den letzten Jahren so viel gegeben. Jetzt ist die Zeit gekommen, ihm etwas zurück zu geben.“ Wrolich hat bereits seine Brieftasche gezückt und für seinen „alten Freund Didi“ gespendet. Ebenso wie der ARBÖ, der den Spendenreigen mit 500 Euro eröffnet hat.

Spendenkonto

Bank:
Raiffeisen Bezirksbank Spittal/Drau

IBAN:
AT603926705200038190

BIC:
RZKTAT2K267

Treuhänder:
Mag. Roland Olsacher (Olsacher & Gradnitzer Rechtsanwälte OG)
Burgplatz 6/2 A
Spittal/Drau

6. ARBÖ-Radmarathon

6. ARBÖ-Radmarathon

Ein Bayer rockte die Nockberge!

 

Bayrischer Triumph beim 6. ARBÖ-Radmarathon in Bad Kleinkirchheim. Der Traunsteiner Johannes Berndl siegte. Bei den Damen strampelte die Tirolerin Simone Käferböck zum Sieg. Bei Kaiserwetter gingen knapp über 900 Teilnehmer ins Rennen.

 

Die Sonne strahlte, die Sportler waren happy, die Radsportfans vom Spektakel begeistert – die sechste Auflage des ARBÖ Radmarathons Bad Kleinkirchheim war, nicht zuletzt auch aufgrund eines völlig unfallfreien Rennverlaufs, ein Riesenerfolg. Klar strahlte OK-Chef Norbert Unterköfler bis über beide Ohren: „Schön zu sehen, dass die leidenschaftliche Arbeit unseres gesamten Teams solche Früchte trägt.“

 

Bei Kaiserwetter entwickelte sich vor allem auf dem ersten Teil der großen 106-Kilometer-Runde eine echte Tempobolzerei. Den begehrten Titel des Nockalmkönigs holte sich der Kärntner Mario Kienzl. Nach der Bergwertung Eisentalhöhe konnte sich eine Fünfmann-Spitzengruppe vom Feld absetzen. Bis zum Millstättersee lag man auf Rekordkurs, ehe der starke Gegenwind entlang des Sees den Plan der Ausreißer, den von Hans Jörg Leopold gehaltenen Streckenrekord zu knacken, zunichte machte. Knapp vor dem Ziel löste sich dann, fast wie erwartet, der große Favorit Johannes Berndl aus dem bayrischen Traunstein von der Spitzengruppe und flog förmlich ins Ziel nach Bad Kleinkirchheim. Endzeit: 3:03:18. Auf Platz zwei mit einem Rückstand von nur 14 Sekunden der Lavanttaler Mario Kienzl vom Team „ARBÖ Graf-Erdal“. Rang drei holte sich der Osttiroler Patrick Auer in 3:04:25.

 

Bei den Damen ging der Sieg an die Tirolerin Simone Käferböck (3:28:14) vor der Salzburgerin Eveline Egarter (3:32:08) und der Evelin Zipper (3:37:08). Wieder einmal beste Kärntnerin: Brigitte Krebs vom ASD GF Carinzia in 3:38:29.

 

Auf der 65 km langen Helvetia-2-Seenrunde ließen der Vorarlberger Christian Schmitt (1:42:54) und die Villacherin Ines Petschar (2:05:42) nichts anbrennen und sicherten sich das oberste Platzerl am Siegerpodest.

 

Sensationell wacker schlug sich Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser auf der großen Runde. Er bewältigte den wilden Ritt über die Nockberge in beachtlichen 5:15:52 (Rang 626) und blieb mit dieser Zeit fast in „Sichtweite“ zu Ex-Radprofi Paco Wrolich, der nach 3:44:45 (Rang 203) den Marathon beendete. Mr. Millionenshow Armin Assinger gab auf der kleinen Runde kräftig Gas und rollte mit 1:55:28 auf den beachtlichen 20. Rang.

 

Bildtext (Foto/ARBÖ KK): Knapp über 900 Teilnehmer waren beim ARBÖ-Radmarathon Bad Kleinkirchheim am Start.

 

 

Stimmen zum ARBÖ-Radmarathon 2014

 

Paco Wrolich (Ex-Radprofi): Heute hat einfach alles gepasst. Nur nicht meine körperliche Verfassung. Hinauf auf die Nockalm habe ich die wenigen Sünden, die ich habe, allesamt abgebüßt.

Peter Kaiser (Landeshauptmann): Der heutige Marathon war für mich eine einzige Genussfahrt. Kompliment an den Veranstalter, dieses Spektakel ist einfach genial.

Armin Assinger (Mr. Millionenshow):Im Normalfall hätte ich wohl noch Luft nach oben. Heute war allerdings nicht mehr drin.

Johannes Berndl (Marathon-Sieger): Ich bin wahnsinnig happy. Ich hab mich bei einem Marathon noch nie so sicher und wohl gefühlt wie hier in Bad Kleinkirchheim.

Simone Käferböck (Marathon-Siegerin): Das heutige Rennen war alles andere als ein Spaziergang. Schlussendlich hat´s dann aber doch gereicht.

Matthias Krenn (Bürgermeister):Ich bin schon lange Bürgermeister hier in Bad Kleinkirchheim, aber so viele strahlende Gesichter wie heute hab ich noch nie gesehen. Alle sind happy. Sportler, Fans und Veranstalter.

Norbert Unterköfler (OK-Chef):Der diesjährige Marathon war auch aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Danke an alle Helfer.